
Supervisorin DGSv
Seelsorgerin
Diplom Religionspädagogin
Werdegang
Geboren 1967, wuchs ich mit vier Geschwistern auf dem elterlichen Hof im Rottal auf. Schon früh bekam ich Verantwortung übertragen – eine Erfahrung, die mich bis heute prägt.
Die Ausbildung zur Bankkauffrau und die anschließenden Berufsjahre eröffneten mir Einblicke in eine für mich bis dahin fremde Welt.
Mitte Zwanzig veränderte sich mein Weg grundlegend. Der Tod einer meiner Schwestern hatte bereits zuvor tiefgründige Fragen in mir aufgeworfen. Ich begann ein Studium der Religionspädagogik – besonders Grenzfragen zogen mich dabei in ihren Bann.
Nach dem Studium arbeitete ich als Seelsorgerin in Pfarrgemeinden. Getragen von meiner eigenen Geschichte lag mir die Begleitung Trauernder besonders am Herzen. Ich entwickelte rituelle Formen für Trauerfeiern weiter und wagte eine tastende religiöse Sprache.
Ausbildungen
Eine Ausbildung in initiatorischer Naturarbeit nach der Tradition der School of Lost Borders eröffnete mir zusätzliche Möglichkeiten wirksamer Rituale an unterschiedlichen Lebensübergängen. Allein die Kraft und Weite der Natur unter freiem Himmel wirkt und weitet den Horizont.
Durch die Ausbildung in Orgodynamik bei Orgoville International vertiefte ich meine Fähigkeit, Menschen mehrdimensional zu begleiten. Das heißt, dass die Begleitung vielfältiger wird, da bei Bedarf die Körperwahrnehmung und körperliche Impulse der zu Begleitenden einbezogen werden – zusätzlich zur seelischen und seelsorgerlichen Ebene.
Seit 2019 bin ich Seelsorgerin in einem großen Krankenhaus in München (Frauenklinik/Kinderklinik). Dafür absolvierte ich eine pastoralpsychologische Weiterbildung bei der DGfP e.V.
Supervision erlebe ich in meinem Werdegang schon lange als wirkungsvolles Instrument der Entlastung und Reflexion. So entschied ich mich für die Ausbildung zur Supervisorin bei TOPS München-Berlin e.V. Seit 2021 arbeite ich in diesem Feld selbstständig.